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Sonntag, 10. Januar 2021

Arilje

 Das Städchen im westlichen Serbien, 195 km von Belgrad entfernt. Es liegt am Zusammenfluss von zwei sauberen Gebirgsflüssen Rzav und Moravica.


Arilje

Arilje ist vor allem durch zwei Merkmale gekennzeichnet:

1. Die Kirche des hl. Achilleus aus dem 13. Jahrhundert - die Stiftung des Königs Dragutin. Die zum Teil gut erhaltenen Wandmalereien folgen dem Vorbild von Kloster Sopocani.

Kirche des hl. Achilleus

2. Arilje, durch umliegendes Land, gilt als Zentrum für die Erzeugung von Himbeeren (Im Jahr 2015 wurde Serbien die erste in der Weltproduktion von Himbeeren).



Unweit von Arilje befindet sich das mittelalterliche Kloster Klisura mit einer kleinen Kirche, die den Erzengeln Michael und Gabrijel geweiht ist.

Kloster Klisura

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Freitag, 8. November 2019

Tršić

Das wohl bekannteste Dorf in Serbien liegt 7 km von Loznica entfernt  und  etwa 150 km westlich von Belgrad.

 Freilichtmuseum  Tršić
Freilichtmuseum in Tršić
Hier ist die wichtigste Person der serbischen Literatur der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts geboren:  Vuk Stefanović Karadžić (1787 – 1864). Er standardisierte und reformierte die Rechtschreibung der serbischen Sprache, indem er die phonetische Rechtschreibung in die serbische Sprache einführte. Weiterhin  übersetzte er die Bibel in die damalige serbische Volkssprache, sammelte serbische Volksmärchen und –lieder  und 1814 veröffentlichte in Wien die “Kleine serbische Grammatik”. Aufgrund langjähriger Bekanntschaft und Zusammenarbeit mit vielen deutschen Geistesgrößen wie  mit J. W. von Goethe, Jacob Grimm und Johann Gottfried Herder wurde Vuk  zum Symbol deutsch-serbischer Freundschaft.

Geburtshaus von Vuk Stefanovic Karadzic
Vuks Geburtshaus in Tršić
Mitten im Zentrum des Dorfes befindet sich ein Freilichtmuseum bestehend aus Vuks Bauerngut mit Gedenkhaus, der Holzkirche des hl. Erzengel  Gabriel sowie aus verschiedenen Räumen,  in denen Werkstätte für die alten Handwerke untergebracht sind. 

Vuks Geburtshaus, Innenraum
Vuks Geburtshaus, Innenraum
Seit 1933 findet hier Anfang September „Vukov sabor“ statt – eine wichtige Kulturveranstaltung  zum Beginn des neuen Schuljahres.

Tršić, alte Wassermühle
Tršić, alte Wassermühle

Unweit des Dorfes liegt das schöne Kloster Tronoša.

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Samstag, 5. Januar 2019

Tronosa


Das Kloster Tronosa ist etwa 150 km südwestlich von Belgrad entfernt.

Die Gründung des Klosters geht auf den König Dragutin zurück. Er starb im Jahre 1316, und die Bauarbeiten wurden ein Jahr später von seiner Gemahlin Katharin (Katalin) beendet.

Tronosa, Klosterkirche

Im Laufe der türkischen Herrschaft wurde das Kloster mehrmals zerstört. 1833, mit Hilfe des Fürsten Milos Obrenovic, wurden die Kirche sowie etliche andere Gebäude des Klosters erneuert. Aus dieser Zeit stammen auch die Wandmalereien.

Tronosa Kloster

Die Klosterkirche ist der Einführung Mariens in den Tempel geweiht.

Unweit der Klosteranlage befindet sich eine  Wunder wirkende Quelle. Der 10-Röhren-Brunnen symbolisert den serbischen Ritter Jug Bogdan  und seine neun Söhne. Neben dem Brunnen steht die Panteleimon Kapelle. Der Legende nach wurden der Brunnen und die Kapelle unmittelbar vor der Amselfeldschlacht im Jahre 1388 errichtet.

Tronosa Brunnen

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Donnerstag, 4. Oktober 2018

Justiniana Prima


Die archäologische Fundstätte Justiniana Prima (die Stadt der Kaiserin) liegt im südlichen Serbien, 28 km westlich von Leskovac entfernt.

Justiniana Prima
Justiniana Prima 

Diese Stadt hat der byzantinische Kaiser Justinian - der Erneuerer des Römischen Reiches und der Erbauer von Hagia Sophia – unweit von seinem Geburtsort Tauresium um das Jahr 535 bauen lassen.

Bis 615 war die Stadt administratives und religiöses Zentrum der illyrischen Provinz. Die Stadtanlage bestand aus einigen separaten Teilen mit eigenen Befestigungsmauern; Akropolis mit Bischofssitz, Ober- und Unterstadt.

Justiniana Prima


Auf der Akropolis, an dem höchsten Punkt,  befindet sich die Episkopenbasilika. In der Oberstadt ist ein runder Zentralplatz, wo zwei Hauptstraßen zusammenkommen und wo einst die Kaiserbüste stand. Insgesamt wurden acht Kirchen freigelegt sowie zahlreiche Bodenmosaike mit heidnischen und christlichen Darstellungen.

Justiniana Prima


Bald nach dem Tod des Kaisers (565) wurde die Stadt von slawischen Stämmen angegriffen,  verlassen und nie wieder bebaut.

Justiniana Prima


Ein Besuch im Stadtmuseum von Leskovac sollte nicht verpasst werden. Die Ständige Ausstellung  des Museums bietet einen sehr guten Einblick in Ergebnisse und Befunde der archäologischen Untersuchungen.

Stadtmuseum Leskovac

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Freitag, 2. Februar 2018

Manasija

Das Kloster Manasija liegt am rechten Ufer der Resava, 140 km von Belgrad und nur einen km von Despotovac entfernt.

Kloster Manasija
Kloster Manasija
Es ist eine Stiftung des Herrschers Stefan Lazarevic (ein Sohn des Fürsten Lazar, der das serbische Heer in der Schlacht auf dem Amselfeld führte).

Die Klosterkirche der Heiligen Dreifaltigkeit (1418 fertiggestellt) ist im Morava-Stil gebaut, aber mit Elementen der Raska Tradition: die Marmorverkleidung der Kirche erinnert an ältere Stiftungen der Nemanjiden wie z.B. Kloster Studenica.

Das Kloster ist von einer starken Doppelmauer mit 12 Türmen umgeben (Abbild des „himmlischen Jerusalem“), es gibt aber nur einen Eingang in die Anlage.

Kloster Manasija

Im Kloster gründete Konstantin „der Philosoph" die sogenannte Resava-Schule, die sich mit Vervielfältigung der kirchlichen Texte und Bücher befasste.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Kloster mehmals von den Osmanen, aber auch von den Österreichern geplündert und verwüstet; nur der Boden im Narthex, mit geometrischen Verzierungen aus Marmor, ist bis heute in ursprünglicher Form erhalten geblieben. 

Kloster Manasija
Manasija, Seitenansicht der Kirche
Auch die kostbaren Wandmalereien sind nur fragmentarisch erhalten; die bekanntesten Darstellungen sind die heiligen Krieger (ein Zeugnis über die militärische Ausstattung im späten Mittelalter) und das Stifterporträt.

Kloster Manasija
Manasija, Klosterherberge
Manasija ist heute ein Nonnenkloster. Traditionell werden hier (in der zweiten August-Hälfte) die Dichterabende und Treffen mit Künstlern und interessanten Menschen organisiert.

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Montag, 1. Januar 2018

Oplenac

Auf dem Hügel Oplenac bei Topola (ein Städtchen etwa 80 km südlich von Belgrad entfernt) befindet sich die Kirche des  Hl. Georg bzw.  das Mausoleum der serbischen Königsdynastie Karađorđević.

Die Kirche des Hl. Georg
Die Kirche des Hl. Georg 
Die neobyzantinische Kirche aus weißem Marmor, gestiftet von König Petar I.  im Jahr 1910, wurde infolge der Balkankriege und des Ersten Weltkrieges erst 1930 von seinem Nachfolger König Alexander I. Karađorđević fertiggestellt.

In der Krypta der Kirche liegen die Angehörigen der königlichen Familie.  Nur der Stifter der Kirche und der Gründer der Dynastie wurden im Hauptschiff begraben.

Die Kirche des Hl. Georg
Krypta der Kirche
Der ganze Innenraum der Kirche ist in der Zwischenkriegszeit  mit Mosaiken ausgeschmückt (die Gesamtfläche der Mosaike beträgt 3500 m²), welche treue Reproduktionen der mittelalterlichen Fresken Serbiens sind.

Die Kirche des Hl. Georg

Die Kirche des Hl. Georg ist ein Teil des historischen Gedenkkomplexes, zu dem noch das Haus des Königs Petar,  das Museum und die Statue des Dynastiegründers Karađorđe sowie der königliche Weinkeller gehören.

Museum in Topola

Der königliche Weinkeller
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Samstag, 11. November 2017

Pridvorica

Das Kloster Pridvorica, erbaut im späten 12. Jahrhundert, liegt etwa 30 km entfernt von Ivanjica auf der Strasse nach Studenica.

Kloster Pridvorica
Kloster Pridvorica
Der Stifter war vermutlich ein Knecht am Hof von Stefan Nemanja, worauf der Name des Klosters hinweist.

Kloster Pridvorica

Die Klosterkirche der Heiligen Verklärung stellt, architektonisch betrachtet, ein typisches Beispiel  der sogenannten Raška-Schule dar.  Es ist eine einschiffige Kirche mit kleiner Kuppel über der Vierung und mit halbrunder Apsis an der Ostseite. Das besondere Merkmal des Klosters ist ein eigenes  charakteristisches Wappen, das nur wenige Klöster besitzen.

Kloster Pridvorica

Zur Zeit der Klostergründung war Pridvorica ein Nonnenkloster. Die Nonnen waren vor allem mit Weben beschäftigt . Sie übertrugen ihre Künste auf die lokale Bevölkerung, die bis heute einen authentischen Stil vom Weben pflegt.

Im Laufe der Jahrhunderte erlebte das Kloster zwei Erneuerungen, die das heutige Aussehen beeinflussten: im 16. und im 19. Jahrhundert.  Aus der Zeit der letzten Erneuerung (1835) stammt die Ikonenwand.

Kloster Pridvorica
Seit 2007 funktioniert Pridvorica als Männerkloster.

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Reisen durch das Land des Heiligen Sava

Sonntag, 13. August 2017

Lukovska Banja

Der kleine Kurort  Lukovska Banja  befindet sich auf den bewaldeten Hängen des Gebirges Kopaonik in einer Höhe von 681 Metern ü. d. M. und ist damit der höchste Kurort in Serbien.  Die Entfernung nach Belgrad beträgt 300 km.

Hotel "Kopaonik", Lukovska Banja
Hotel "Kopaonik", Lukovska Banja
Nach historischen Quellen  weilte hier oft König Milutin -  der größte Bauherr unter den serbischen Herrschern des 14. Jahrhunderts.

König Milutin
Im Ort gibt es 37 verschiedene Thermalquellen,  deren  mineralreiches Wasser bis zu 69 Grad heiß ist.  Die Schwimmbäder der beiden Hotels ("Kopaonik" und "Jelak") sind mit natürlichem Thermalwasser gefüllt.

Lukovska Banja

Kurindikationen:
Positive Wirkung zeigt sich vor allem bei entzündlichem Rheuma, Hauterkrankungen (Osteoporose) sowie bei verschiedensten Sportverletzungen, die hier behandelt werden.

Lukovska Banja
Auf einer Anhöhe (875 m) oberhalb des Ortes liegt die Kirche des Hl. Georg. Zwei recht unterschiedliche Wanderwege führen zur kleinen Kirche; der kürzere 900 m lange Weg (für Personen mit guter physischer Kondition) und der längere (1900 m), aber auch der leichtere Weg.  Die Anstrengung zahlt sich aber aus, der Panoramablick ist beeindruckend.

Kirche des Hl. Georg, Lukovska Banja
Kirche des Hl. Georg, Lukovska Banja
Linkempfehlungen:

Wanderreise Serbien
Hotel Lukovska Banja


Sonntag, 18. Juni 2017

Vrnjačka Banja

Vrnjačka Banja, der größte und bekannteste Kurort Serbiens, liegt ungefähr 200 km südlich von Belgrad entfernt.

Vrnjačka Banja
Vrnjačka Banja
Die umliegende Bergwelt beeinflusst entscheidend das Klima des Ortes: niederschlagsarme Sommer mit einer Mitteltemperatur von 20°C und milde Winter. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt  bei 10,5 Grad.
Vrnjačka-Fluss
Vrnjačka-Fluss
Als Kurort blickt Vrnjačka Banja  auf eine lange Tradition zurück. Die hiesige Heilquelle war schon bei den alten Römern für seine wohltuende Wirkung bekannt, die hier zwischen dem 2. und 4. Jahrhundert erste Badeeinrichtungen für ihre Truppen errichtet hatten.

Vrnjačka Banja
Trinkhalle
In Vrnjačka Banja gibt es vier Mineral-Heilquellen:

-          Warmes Wasser“ bekannt seit den Römerzeiten, Wassertemperatur beträgt 36,5°C
-          „Snežnik“  erfrischendes Wasser  (Temperatur von 17°C ) wurde anfänglich als Getränk und seit 1916 als  Heilwasser benutzt
-          „Slatina“  im Jahre 1937 wurde die Quelle neu gefasst und eine Trinkhalle errichtet. Wassertemperatur beträgt 14°C
-          „Jezero“ (See) - mit einer Wassertemperatur von 27 °C befindet sich zwischen den Quellen Sneznik und Slatina

Vrnjačka Banja
Quelle Sneznik
In Vrnjačka Banja werden unter anderem folgende Erkrankungen geheilt:

• Zuckerkrankheit
• Magengeschwür und Zwölffingerdarmgeschwür
• chronische gynäkologische Erkrankungen und Unfruchtbarkeit
• Erkrankungen des Gallentraktus

Zur näheren Umgebung des Ortes gehören die mittelalterlichen Klöster Žiča und Ljubostinja, die Weingegend Aleksandrovačka Župa sowie der Nationalpark Kopaonik.

Vrnjačka Banja

Jedes Jahr im Juli findet der Vrnjački Karneval als ein Höhepunkt des Kultursommers mit Teilnehmern aus bis zu 40 Ländern statt.

Linkempfehlungen:

Touristische Organisation Vrnjačka Banja
Hotel Vrnjačka Banja

Samstag, 1. April 2017

Vinča

An der Donau,  etwa 12 km flußabwärts von Belgrad entfernt,  liegt dieser kleine Ort , der oft als Wiege der europäischen Kultur bezeichnet wird.

Vinča
Vinča 
Unter einer  10 m dicken Erdschicht befindet sich das Zentrum einer hochentwickelten Kultur (Vinča –Kultur) der Jungsteinzeit, die sich im Zeitraum 5500 und 3500 v.Chr. über den ganzen Zentralbalkan ausgebreitet hatte.

Vinča

In den mehrräumigen Häusern, die  entlang von Straßen regelmäßig angeordnet  waren, befanden sich Herdstellen und Backöfen. Anthropomorphe und zoomorphe Terrakotta-Figuren waren überwiegend unbemalt, verziert nur durch  geradlinige Ritzmuster. Diese Skulpturen zeigen meist stehende Frauen mit großen Augen und einem dreieckigen Gesicht.

Vinča

Die Vinča-Symbole, die sich nur auf dem Boden von Gefäßen befinden, bezeichneten vielleicht den Inhalt, den Hersteller oder Eigner der Gefäße. Manche Forscher sehen darin eine Frühform der Schrift.

Vinča

Ein Teil der Artefakte der Vinca-Kultur ist im lokalen Museum ausgestellt.

Vinca


Linkempfehlungen:

Touristische Organisation Belgrad

Hotel Belgrad
Belgrad Besichtigung

Samstag, 25. Februar 2017

Vujan

Unweit von Čačak und 150 km südlich von Belgrad liegt das kleine dem Erzengel Michael gewidmete Kloster. Das Kloster befindet sich  in einem kleinen Tal zwischen den Bergen Mali und Veliki Vujan und ist umgeben von dichtem Wald.

Kloster Vujan
Kloster Vujan
 Gebaut wurde es wahrscheinlich im XIV. Jh. Das Kloster wurde aber mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Nach der Zerstörung im  Jahre 1597 wurde es völlig verlassen. Erst zwei Jahrhunderte später, im Jahre 1805 wurde das Kloster wieder errichtet und zwar dank dem berühmten serbischen Helden Nikola Lunjevica - dem Großvater der späteren serbischen Königin Draga Obrenovic. Im männlichen Nartex der Kirche wurde Nikola Lunjevica auch begraben.

Kloster Vujan

Die Kirche ist ein einschiffiges Gebäude, dessen Naos vom Nartex getrennt ist. Der Naos hat drei enge Joche, die Apsis hat von innen und außen die halbrunde Form. Über dem Nartex erhebt sich der achteckige, gemauerte Glockenturm.

Kloster Vujan

Die Freskenzyklen in Temperafarben sind nach mittelalterlichen Vorlagen zwischen 1939 und 1943 entstanden. Die Bilderwand ist ein Werk der Zografen Stojan und Jeremija aus dem Jahre 1808.   

Kloster Vujan

Der spätere serbische Patriarch Pavle verbrachte hier als Mönch einige Zeit.
Als kulturhistorisches Denkmal von großer Bedeutung steht es unter Denkmalschutz. 

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Reisen durch das Land des Heiligen Sava

Sonntag, 5. Februar 2017

Slankamen

Ein kleiner Kurort  am rechten Ufer der Donau , dessen Name „Salzstein“ bedeutet.  Die Entfernung von der Hauptstadt Belgrad ist ungefähr 60 km. Dem Ort gegenüber befindet sich die Mündung des Flusses  Theiß in die Donau.

Slankamen
Slankamen

Die erste Siedlung haben die Römer schon im 2.  Jahrhundert angelegt. Im 16. Jahrhundert war das Gebiet der heutigen Gemeinde im Besitz des Despoten Stefan Lazarevic.  Am 19. August 1691, während des Großen Türkenkrieges,   kam es hier zu einer Schlacht: das kaiserliche Heer unter Führung des Markgrafen Ludwig von Baden besiegte vernichtend türkische Truppen.  Mehr als 12.000 Osmanen verlieren bei dieser Schlacht ihr Leben.

St. Nikolaus Kirche Slankamen
St. Nikolaus Kirche
Auf einem Hügel oberhalb des Ortes befinden sich die Ruinen der mittelalterlichen Festung. Das Panorama des Ortes wird von  der serbisch-orthodoxen  Kirche St. Nikolaus geprägt. Die 1718 erbaute Kirche  wurde von Vuk Grgurovic gestiftet, der in Volksliedern als Vuk der Feuerdrache besungen wurde.

Kurklinik in Slankamen
Natürliches leicht salziges  Mineralwasser, dessen Quellentemperatur 18,4°C beträgt , wird in der örtlichen Kurklinik als Therapie gegen vielfältige Gesundheitsstörungen eingesetzt; Nachbehandlung von Verletzungen des Bewegungsapparates, rheumatische, gynäkologische Erkrankungen.

Anlegestelle in Slankamen

Slankamen besitzt eine Anlegestelle für kleine Schiffe und bietet gute Einkaufsmöglichkeiten. Empfehlenswert für Hobbynautiker und Angler.

Linkempfehlungen:

Kurort Slankamen
Nationalpark Fruska Gora